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Bau eines "McKeen"-Triebwagens                               von Peter Schambach
Mal wieder wurde das Internet durchgestöbert um eine geeignete Bastelidee zu finden. Die Wahl fiel diesmal auf die McKeen Triebwagen auf Grund ihrer eigenartigen Bauweise.

  
55 Fuss McKeen Car                                                                                                              Quelle: shiawasseehistory.com
Der Konstrukteur McKeen kam aus dem Schiffsbau und formte seinen Triebwagen demzufolge auch schiffsähnlich mit Bug, Heck und Bullaugen. Die erfolgreichsten waren die Typen der Grössen "55 Fuss / 54 Sitzplätze" und 70 Fuss / 75 Sitzplätze.
Als Vorbild wählte ich die Grösse "55 Fuss" zum masssstäblichen Nachbau.

Im Internet fanden sich diverse Massangaben in Fuss und Zoll. Eine Umrechnung in mm und M 1:160 ergaben dann die Eckpunkte für die mir noch unbekannten Masse. Im PC wurde mittels einer guten seitlichen Fotoaufname und unter zu Hilfenahme eines 1mm Exel-Raster dann die erforderlichen Masse für das Modell ermittelt. Da im Original im Bug-Antriebsdrehgestell auf der Antriebsachse 42 Zoll Räder und auf allen anderen Achsen nur 33 Zoll Räder  montiert sind, wählte ich zwei unterschiedliche Drehgestelle für das Fahrwerk. Zur Verwendung kam letztlich Teile einer V100 von Trix für den Motor-Antrieb und dem  Heckdrehgestell. Für das Bug-Drehgestell wählte ich ein Trix-Drehgestell einer BR 144. Diese Teile habe ich als Bastelware bei ebay günstig ersteigert.

Das Modellfahrwerk besteht aus mehreren Baugruppen, die dann auf einer gemeinsamen Trägerplatte montiert wurden.

Zur Hauptgruppe des Fahrwerks wurde das Chassis der V100, welches aber um eine Drehgestellaufnahme gekürzt wurde. Es dient weiterhien als Motorträger und Lager für das V100 Drehgestell, was dann im Modell als Heckdrehgestell dient.



Für das Bugdrehgestell musste aus Alu eine Drehgestell-Aufnahme gefertigt werden, die auch einen Antrieb des Drehgestells ermöglicht.

Mittels einer schräg verbauten Schnecken-welle wurde der Höhenunterschied zwischen Motorachse und Antriebszahnrad des Bugdrehgestells gelöst.
Mit einer Klauenkupplung ist die Schneckenwelle lose, aber kraftschlüssig mit dem Motor verbunden.












Auch für die Stromweiterleitung vom Bug-Drehgestell wurde ein isolierter Schleifkontakt auf der Trägerplatte montiert.


komplett montiertes Fahrwerk

Das Gehäuse wurde aus 2 vorgefertigten Hälften zusammengelötet.
In diese Gehäusehälften waren vorher die Fenster, Türen und Bullaugen, eingearbeitet worden. Dann wurde das Dach geformt und angepasst.
Viele diverse Kleinteile wie Kuhfänger, Lampe, Leitern usw. vervollständigen letztlich das Modell.





Ansicht der verschiedenen Baugruppen
Das fertige und voll funktionsfähige Modell des McKeen Cars im Massstab 1:160.

   




© Peter Schambach
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