Vorbild
Be 3/5 der SBB
Technische Daten
 
Achsfolge: 1’C1’
Leistung: 1'200 kW (1’600 PS)Höchstgeschwindigkeit: 75km/h
Länge über Puffer: 13 500mm
Betriebsnummer: 12201
 
Hersteller: MFO Zürich
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Be 2/5
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Be 4/4
Die Be 3/5 war eine 1917 von den SBB bestellte Probelokomotive, die auf der Gotthardbahn zum Einsatz kommen sollte.
 
Die von der Maschinenfabrik Orlikon (MFO) entwickelte Lokomotive war allerdings eine reine Fehlkonstruktion. Sie konnte die im Pflichtenheft geforderten Leistungen in keiner Weise erfüllen.
Für den Einsatz am Gotthard war die Maschine zu schwach. Für den Betrieb im Flachland hingegen war sie gegenüber den Dampflokomotiven A 3/5 zu langsam.
 
Das Fahrwerk der Lok bestand aus drei im Lokrahmen gelagerten Triebachsen. Am Rahmen angelenkt waren zwei in Bisselgestellen geführte Laufachsen.
Der Antrieb erfolgte durch zwei im Lokomotivrahmen gelagerte Fahrmotoren, die über einen Gleitstein die mittlere Triebachse und über Kuppelstangen die zwei äusseren Triebachsen antrieben. Das Prinzip wurde später bei den Ae 3/6 II übernommen.
 
Die Lokomotive war zwar mit einer Vielfachsteuerung ausgestattet, ob diese aber je ausprobiert wurde, ist nicht bekannt.
 
Nach der Ablieferung 1919 wurde die Lok vor Zügen aller Art eingesetzt. Nach mehreren aufwendigen Reparaturen und einer Kollission 1959 wurde sie als Heizlok verwendet. Ab 1963 diente sie als Hilfswagenlokomotive, Heizlokomotive, Depottransformator und Druckluftspender und ab 1968 als Übungsobjekt für die Aufgleismannschaften des Depots Lausanne.
Im November 1973 schliesslich wurde sie in Yverdon abgebrochen.
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Die Triebfahrzeuge der Schweizer Eisenbahnen
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