Den Übergang von der Nebenstrasse zur gedruckten Papierstrasse habe ich sauber verspachtelt und gestrichen. Danach habe ich die Strassen mit etwas Farbe noch verwittert.
Das Trottoir habe ich hier wieder aus Moosgummi zugeschnitten.
Wie alle meine Bauwerke sind auch die Perrons im Rauracher Bahnhof komplett im Eigenbau entstanden. Das Perron selbst ist dabei aus ca. 4 mm dicken Filzplatten zurecht geschnitten. Als erstes habe ich das Perron 2 gebaut, da es eine einfachere Form aufweist.
Die Einzelteile für die Dachstützen und Dachbalken. Stützen und Balken habe ich aus Vierkanthölzchen gefertigt, in diesem Falle aus Holzspiessen. Die Verblendungen habe ich mit dem Schneideplotter ausgeschnitten.
Der Schneideplotter arbeitet ähnlich wie ein Drucker, wobei anstelle eines Druckkopfes ein Messer eingesetzt wird.
Die Vorlagen werden mit einem eigenen Programm angefertigt. Es können damit aber auch bereits vorhandene Dateien (wie jpeg. Files o. ä.) bearbeitet werden.
Die Vorlagen für die auszuschnei-
denden Teile habe ich mit einem Zeichenprogramm erstellt und diese anschliessend mit dem Programm des Plotters konvertiert.
Für das Dach habe ich passende Texturen zum Drucken erstellt.
So sehen die vom Plotter ausge-
schnittenen Teile aus.
Eine andere Möglichkeit, diese Teile herzustellen wäre sicher das
Ätzverfahren. Dazu bin ich jedoch (noch) nicht eingerichtet.
Nun können die Stützen mit Sekundenkleber zusammen gebaut und bemalt werden.
Dabei erhalten sie gleich noch eine leicht rostige Patina.
Als nächstes habe ich das gedruckte Dach auf einen Karton aufgezogen und gleichsam die Unterseite eingekleidet. Anschliessend die Stützen angeklebt und die Dachbalken eingepasst.
Das fertig gebaute Dach hat eine Länge von rund 60 cm. Es ist noch nicht fix montiert, zuvor muss das Perron noch mit Details wie Treppenaufgang, Schildern, Bänken usw. ausgestattet werden.
Auf diese Filzplatten (aus dem Bastlerbedarf) bin ich gestossen, als ich mir eigentlich Nachschub an Moosgummi besorgen wollte.
Den Filz habe ich kräftig mit Acrylfarbe, sowie einer Schicht Weissleim eingestrichen. Dadurch legen sich die Fasern und es entsteht eine sehr schön strukturierte Oberfläche.
Nach dem trocknen habe ich die Teile mit Heissleim aufgeklebt. Die Übergänge der einzelnen Teile ist durch die Oberflächenstruktur kaum zu sehen, so ergibt sich ein geschlossenes Bild.
Bevor ich nun das ganze Dach gefertigt habe, habe ich erst einmal ein kurzes Probestück zur Ansicht aufgebaut.
Der optische Eindruck gefällt soweit ganz gut, so dass es weiter gehen kann.