Vorbild
Ce 6/6 der SBB
Technische Daten
 
Achsfolge: C-C
Leistung: 1 104kW (1 500PS)
Höchstgeschwindigkeit: 60km/h
Länge über Puffer: 14 800mm
Betriebsnummer: 14101
 
Hersteller: Siemens
               
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Ce 4/4
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Ce 6/8I
Die Ce 6/6 der SBB wurde ursprünglich 1912 bei Siemens-Schuckert für die schwedische Malmbanan (Kiruna-Riksgränsen) bestellt. Die Lok wurde aber auf Grund des 1. Weltkriegs vom Besteller nicht abgenommen.

Die SBB kauften die Lokomotive 1919. Da sie ein Einzelstück war und hohe Unterhaltskosten verursachte, wurde sie jedoch bereits 1937 ausrangiert und abgebrochen. Sie stand die meiste Zeit hauptsächlich vor Güterzügen auf der Strecke Bern - Thun im Einsatz.

Als Doppellokomotive gebaut, die aus zwei identischen Lokhälften bestand, die fest miteinander verbunden waren, besass jede Lokhälfte einen grossen Motor und einen Transformator mit allen notwendigen Steuerteilen. Der Motor befand sich hinter dem Führerstand und trieb über eine Stange die Blindwelle an. Diese wiederum trieb über Stangen die drei in einem Innenrahmen gelagerten Achsen an. Der Antrieb erfolgte also direkt, ohne irgendwelche Übersetzung.
Die Lokomotive bekam wegen des an eine Sägerei erinnernden Geräusches, das die langsamlaufenden Motoren erzeugten, den Spitznamen "Röthenbachsäge".
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Die Triebfahrzeuge der Schweizer Eisenbahnen
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Elektrolok