Vorbild
Ce 4/4 der SBB
Als 1907 die Elektrifizierung der Eisenbahnlinie Zürich Seebach-Wettingen beendet war, kam eine vierachsige Versuchslokomotive der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) zum Einsatz. Die braun lackierte Lok wurde auf den Namen "Eva" getauft, erhielt die Fahrzeugnummer 1, trug die Aufschrift "Seebach-Wettingen" und war für eine Geschwindigkeit von 60 km/h ausgelegt. Ihr Dienstgewicht betrug 48 Tonnen, ihre Länge über Puffer 9500 mm. Sie war in der Schweiz die erste Lokomotive für die Spannungsebene von 15 kV, die von den SBB und anderen Bahnen noch heute angewendet wird.
Im Jahr 1905 kam eine weitere Ce 4/4 dazu. Sie war äusserlich anders gebaut, drei Tonnen schwerer. Diese Lok erhielt die Nummer 2 und den Namen "Marianne".

1919, als die vorgenannte Versuchsstrecke für elektrischen Bahnbetrieb verstaatlicht wurde, wechselten auch die Ce 4/4 ihren Besitzer und gingen an die SBB über.
Sie erhielten neu die Nummern 13501 und 13502. Zuerst wurden die Loks auf der Strecke Bern-Münsingen-Thun eingesetzt, ab 1922 im Rangierdienst.

Die 13501 wurde 1940 an die Bodensee-Toggenburg-Bahn verkauft, wo sie mit der Nummer 33 noch bis 1958 im Einsatz war.

Die 15302 wurde 1938 an die Sensetalbahn ausgeliehen und 1940 an diese verkauft, wo sie bis 1964 als Ce 4/4 1 im Betrieb war. Sie steht heute als Eigentum von SBB Historic in Erstfeld.
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Die Triebfahrzeuge der Schweizer Eisenbahnen
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