Ausgehend vom zentralen Teil der Anlage, dem Bahnhof wird das Trassee aufgebaut. Die Gleisplanskizze dient hierbei lediglich als Gedankenstütze, der endgültige Gleisverlauf wird sozusagen 1:1 auf der Anlage festgelegt.
Die ersten Schritte
Gleisbau
Die Gleisanlagen des Bahnhofs habe ich auf einem einzelnen Teilstück bereits fest verlegt. Nun wird durch loses verlegen der Gleise der weitere Trasseeverlauf gesucht. Dabei beziehe ich auch schon die vorgesehene Landschaft - wie ich sie in etwa vor meinem geistigen Auge habe - gedanklich mit ein, um abzuschätzen, wie das Trassee verlaufen soll und wieviel sichtbares Gleis "erlaubt" ist, um am Ende ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten.
Praktisch: Das Stedtli, das ich als separates Teilstück gebaut habe, kann auch schon in die Planung mit einbezogen werden.
Der frei von der Hand gezeichnete Gleisplan ist nicht massstäblich und zeigt in erster Linie einmal die Grundidee der Streckenverläufe.
Im Zuge der Bauarbeiten haben sich dann auch, wie erwartet, gewisse Änderungen ergeben. Der Verlauf der zweigleisigen Hauptstrecke bleibt grundsätzlich bestehen. Das Viadukt hat aber schliesslich seinen Platz auf dem rechten Schenkel gefunden. Auch ein Gleisanschluss für das Sägewerk soll noch eingefügt werden.
Die Nebenbahn, die auf der Skizze noch offen hinter dem Bahnhof vorbei führt, wird verdeckt und erhält ein Abstellgleis.
Beim ersten Gleisverlegen habe ich mich noch mehr oder weniger an die Vorgabe meiner Skizze gehalten. Jedoch habe ich diese Gleisführung schon bald verworfen. Mit dem offenen Nebenbahn-Gleis wird es schon "eng" für die Landschaftsgestaltung, ausserdem lässt sich das Viadukt so nur schwer glaubhaft in eine Landschaft einfügen.