Vorbild
E 2/3 der SBB
Bei der Tenderlok der Bauart E 2/3 ahndelt es sich um ein Einzelstück. Die Lok wurde 1882 von Krauss & Cie in München für die Werrabahn gebaut. Nachdem diese die Lokomotive nicht übernahm, kaufte sie die Gotthardbahn-Gesellschaft 1883. Die Loknummer 1000 behielt man bei.

Bei den SBB erhielt die Lok die Nummer 8200 mit der Bauartbezeichnug B II, die später in F 2 und schliesslich in die endgültige Bezeichnung E 2/3 geändert wurde.

Mit den zwei weit hinter der Feuerbüchse angebrachten Triebachsen und der steif gelagerten Laufachse war die Gewichtsverteilung und das Laufverhalten der Lok alles andere als optimal.
Der Kessel besass an Stelle eines Dampfdoms ein Sammelrohr. Das Triebwerk war aussen liegend, die Steuerung nach Stephenson mit waagrechter Schieberbahn gebaut. Die zwei Kohlenkasten befanden sich vor und im Führerhaus. Das Führerhaus selbst war seitlich zur Hälfte geschlossen und nach hinten offen.

Die ursprünglich mit 75 km/h festgelegte Höchstgeschwindigkeit erwies sich für die steife Lokomotive als deutlich zu hoch, so dass sie im Jahre 1902 auf 45 km/h reduziert wurde. Die E 2/3 wurde hauptsächlich im Rangierdienst in Biasca eingesetzt.
Im Jahre 1914 wurde die Lokomotive von den SBB ausgemustert.
Technische Daten
 
Achsfolge: 1B
Leistung: 4’300 kW (5’830 PS)
Dienstmasse: 38t
Höchstgeschwindigkeit: 45km/h
Länge über Puffer: 8686mm
Betriebsnummer (SBB): 8200
 
Hersteller: Krauss
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Die Triebfahrzeuge der Schweizer Eisenbahnen
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