Vorbild
Ae 6/8 (Be 6/8) der BLS
Von den Lokomotiven des Typs Ae 6/8 der Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn wurden in zwei Bauserien insgesamt acht Maschinen beschafft.

Die ersten 4 Maschinen (201 - 204) wurden 1926 - 1931 von SAAS und Breda (Mailand) gebaut. Sie waren damals die stärksten Lokomotiven der Welt.
Sie trugen anfänglich die Bezeichnung Be 6/8 und hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h, die nach erfolgtem Umbau 1939 auf 90 km erhöht werden konnte.
Die Loks hatten zuerst gerade Führerstände mit einem kleinen Vorbau, die 1955/56 in die runde Form umgebaut wurden.

Die Nachfolge-Serie (205 - 208) wurde zwischen 1939 und 1943 von SAAS und SLM gebaut. Diese Loks besassen bei Ablieferung bereits die runden Führerstände und eine Vmax von 90 km.
Bei allen Maschinen wurde, nach Erneuerung des elektrischen Teils zu Beginn der 60er Jahre, eine höhere Leistung und Anhebung der Hochgeschwindigkeit erreicht.

Die für den Güterzugdienst entwickelten Lokomotiven kamen mitunter auch vor ganz schweren Schnellzügen zum Einsatz.

Einzelne Maschinen der Serie, die zwischenzeitllich von den SBB angemietet wurden, taten auch auf der Gotthardbahn Dienst.

Die Ae 6/8 205 wird im Depot von Spiez als betriebstaugliche historische Lok erhalten und gelegentlich für Nostalgiezüge eingesetzt.
Technische Daten
 
Achsfolge: (1'Co)(Co'1)
Leistung: 4 400kW (6 000PS)
Höchstgeschwindigkeit: 100km/h
Länge über Puffer: 20 260mm
 
Hersteller: SAAS / SLM / Breda SA Mailand
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Ae 8/8
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Die historische Lok Ae 6/8 205.
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Die Triebfahrzeuge der Schweizer Eisenbahnen
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