Mit der Anlage "Wasserfallen" konnte ich einige Erfahrungen im Bau der Fahrleitung sammeln. Die als Attrappe gebaute Fahrleitung dient dabei rein optischen Zwecken, sie hat keine echte Funktion.
"Wasserfallen" hat kein konkretes Vorbild, es könnte aber ein Dorf sein, das irgendwo in den zentralschweizer Voralpen liegt. Seinen Namen hat es vom Wasserfall, der sich über eine Felswand in den darunter liegenden See stürzt. In der typischen Berglandschaft darf eine Seilbahn natürlich nicht fehlen.
Die Anlage versucht das altbekannte Thema "Zweigleisige Hauptsrecke mit abzweigender Nebenbahn" auf der Grundfläche von 135 x 70 cm unterzubringen. Dabei soll aber auch nicht die ganze Anlage mit Gleisen überhäuft werden. Die zweigleisige Hauptstrecke verläuft auf Höhe Null in einem einfachen Oval, wobei die engen Bögen möglichst verdeckt sind.
Der Gleisplan teilt sich in zwei voneinenader getrennte Stromkreise. Über die verwendeten Stopp-Weichen sind einzelne Gleisabschnitte im Bahnhof wie auch die Nebenbahn zu- bzw. abschaltbar, somit ist ein Betrieb mit zwei bis drei Zügen möglich.
Die gesamte Fahrleitung ist im Eigenbau entstanden. Die Quertragwerke im Rohbau sind hier zur Probe aufgestellt.