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Bau einer Doppellok BR103
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Irgendwann konnte ich auf einem Flohmarkt mal zwei vergammelte und schadhafte Spur N Loks der Baureihe BR103 günstig erstehen und somit jetzt preiswert eine schon lange gehegte Idee einer Doppellok angehen. Bei meiner angedachten Lösung sollten die Lokrahmen weitgehens erhalten bleiben, also die verbleibenden Drehlager der Drehgestelle und die Antriebstechnik auch zukünftig in Funktion sein. Ein Lokrahmen sollte um cirka eine Drehgestell-Länge gekürzt werden und sich dann auf dem ersten Lokrahmen drehbar abstützen.
Eine standartmässig in den Lokrahmen bereits vorhandene 2,00 mm tiefe, rechteckige Formkontur genau über den Drehpunktmitten der Drehgestelle bot sich hier als ideale Stütz-und Drehpunktlage für den zweiten Lokrahmen an.
Ein genau eingepasstes Ms-Blech mit einem 3 mm zentrischen Loch bestimmte dann den genauen Drehpunkt. Desweiteren wurde der eine Lokrahmen durch diverse Fräsarbeiten auf der "Kuppelseite" verkürzt und schlanker gemacht, wobei das dazu gehörige Drehlager des Drehgestells in seiner Funktion nicht verändert wurde.
Da alle bisherigen Änderungen nicht die Motorlagerungen veränderten, war es kein Problem die Antriebstechnik wieder wie gehabt zu nutzen. Auch im gekürzten Lokrahmen sollte das noch verbliebene Drehgestell angetrieben werden. Allerdings musste hier die Motorachse einseitig gekürzt werden. Somit sind mit zwei Motoren alle drei Drehgestelle der Doppellok angetrieben und sollten ihr somit eine gute Zugkraft verleihen.
Die beiden Leiterplatten wurden so verändert, dass sie wieder auf die Lokrahmen passten und sind dann noch elektrisch miteinander verbunden worden.
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Bevor der zweite Lokrahmen gekürzt wird, erst noch den Orginal-Abstand der Drehmittelpunkte der Drehgestelle ausmessen und das Mass notieren.

Der zweite Lokrahmen wurde dann einseitig um etwas mehr als eine halbe Drehgestelllänge verkürzt. Aus 1mm Ms-Blech wurde ein Stützlager gefertigt und passgenau an die verkürzte Rahmenseite angeschraubt. Der Drehmittelpunkt des Stützlagers und der des hinteren Drehgestells soll jetzt das gleiche Abstandsmass haben, wie das ermittelte Orginalmass.
Auf der Drehbank wurde ein runder "Faltenbalg" und ein dazu passendes Dach mit angedrehter Drehpunktachse gefertigt. Unter dem Dach sollen später dann das Stützlager und die Kabelverbindungen versteckt werden.
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Die beiden Lokgehäuse wurden jetzt passgenau gekürzt und am „Faltenbalg“ mit der nötigen "Luft" eingepasst, so dass auch der kleinste Gleisradius problemlos durchfahren werden kann.
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Nach diversen Lackierungsarbeiten dreht jetzt eine ganz besondere BR103 ihre Runden auf meiner bescheidenen Anlage. Das Fahrverhalten und die Zugkraft der Lok lassen keine Wünsche offen.
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© Peter Schambach
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von Peter Schambach
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Doppellok BR 103