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Gleispläne
Platte oder offener Rahmen?
Grob gesagt, können wir für den Anlagen-Unterbau zwei Bauweisen unterscheiden. Da ist zum einen die immer noch sehr weit verbreitete "berühmt-berüchtigte" Platte. Wahrscheinlich wird sich auch der gestandenste Modellbahner an seine erste als "Tischbahn" aufgebaute Anlage erinnern können.
Der Aufbau einer Anlage auf der flachen Platte dürfte noch immer die am weitesten verbreitete Bauform sein. Man nehme also eine Grundplatte, verlege die Gleise darauf und baue dann die Landschaft dazu.
Wenn wir nun bedenken, dass um ein Verziehen oder Durchbiegen der Grundplatte zu verhindern ein Rahmenunterbau erforderlich ist, das Trassee für eine zweite Ebene aufgeständert werden muss und ebenso Stützen und Spanten für den Geländeunterbau aufgebaut werden, dann sind wir von der offenen Rahmenbauweise eigentlich nicht mehr weit entfernt.

Bei der offenen Rahmenbauweise fällt die Grundplatte, wie es der Name schon sagt, weg. Das Trassee wie auch der Unterbau für das Gelände werden auf einem stabilen Gitterrahmen aufgebaut. Dies hat neben dem geringeren Gewicht der Anlage den Vorteil, dass die Landschaft freizügiger geplant und gestaltet werden kann. Das Gleistrassee liegt nicht einfach auf Höhe "0", also der Grundplatte, sondern kann von Anfang an in die entstehende Landschaft eingebettet werden.
Für grössere Anlagen empfiehlt sich auf Grund der besseren Stabilität prinzipiell nur ein Unterbau in Rahmenbauweise.
Segment und Modulbauweise
Eine weitere Möglichkeit ist ein Bau der Anlage in einzelnen Segmenten oder Modulen. So kann die Anlage Schritt für Schritt aufgebaut, erweitert und ausgestaltet werden.
Module sind in ihrer Bauweise durch vorgegebene Normen festgelegt. So lassen sich die Module, auch solche von verschiedenen Erbauern, problemlos und beliebig kombinieren, wie das etwa bei den Treffen der Modulbahner geschieht. Eine aus mehreren Modulen zusammengestellte Anlage lässt vorbildgerecht lange Fahrstrecken zu, ist jedoch in der Landschaftsgestaltung dagegen räumlich etwas begrenzt.
Für eine stationäre Heimanlage müssen keine Normen berücksichtigt werden. Die einzelnen Anlagenteile können den räumlichen Bedingungen angepasst werden. Wir sprechen daher also eher von Segmenten als von Modulen im eigentlichen Sinn.
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Der Gleisplan
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Gleisanlagen und Landschaft
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Die meisten Modellbahnanlagen werden wohl nach wie vor in der "klassischen" Form gebaut, also als rechteckige Anlage. Dabei entsteht zwangsläufig meist ein mehr oder weniger kreisförmiger Gleisplan.
Die Anlage ist kompakt aber relativ tief in der Ausdehnung. Es kann mitunter schon schwierig werden, den hinteren Teil zu erreichen.
Der gleiche Gleisaufbau als schmaler "Hundeknochen" lässt eine gestreckte Gleisführung zu. Die Anlage kann in der Tiefe schmal gehalten werden, was das bauen und hantieren daran sehr erleichtert.
Noch einmal die gleiche Strecke in L-Form. Die Bögen in der Ecke können in grösseren, eleganteren Radien verlegt werden. Der L-förmige Aufbau erlaubt eine betriebliche wie auch optische Trennung der beiden Anlagenhälften, was den Eindruck von im Kreis fahrenden Zügen verhindert.
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Eine "AdW" (An der Wand) Anlage erlaubt lange Fahrstrecken und grosse Bogenradien. Die Anlagentiefe kann klein gehalten werden. Durch die optische Trennung der Anlagenteile lassen sich sehr schön verschiedene, ineinander übergehende Szenerien darstellen.
Grundform und Ausdehnung
Die Form der Anlage wird zum einen natürlich durch den zur Verfügung stehenden Raum bestimmt, zum anderen von den betrieblichen und gestalterischen Vorstellungen des Erbauers.
Eine mit Segmenten oder Modulen aufgebaute Anlage lässt sich ohne grosse Probleme jederzeit durch einfügen weiterer Teilstücke erweitern. Auch die Ausgestaltung kann in einzelnen Schritten, Modul für Modul erfolgen.
Die Anlagentiefe ist ein wichtiger Aspekt, der auch schon bei der Planung beachtet werden sollte. Gehen wir von einer Standhöhe der Anlage von 100 - 120 cm aus, wird es ab 80 - 90 cm Tiefe schon problematisch werden, die hinteren Teile zu erreichen. Bei grösseren Abmessungen sind also dringend Einstiegöffnungen vorzusehen.
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