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Nachdem die Berge und das restliche Gelände aufgeschäumt, verspachtelt und modelliert sind, beginnt die Ausgestaltung der Landschaft.
Die linke Anlagenseite ist schon recht weit gediehen. Nur das Gelände um den See kann noch nicht begrünt werden. Hier muss nun zuerst der See eingebaut werden.
Es wird grün
Beim aufziehen der Geländematten mit Heissleim ist Vorsicht geboten! Da die Matten den Rändern entlang verleimt werden, heisst es aufpassen, um sich nicht die Finger zu verbrennen. Die Grasteile verleime ich daher nicht in einem Stück. Zuerst wird das anzubringende Teil an einer Ecke in der richtigen Lage fixiert, dann rolle ich es ab und verleime es nach und nach. Die Ränder werden wo nötig noch einmal sauber verspachtelt.
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Für die Grünflächen kommen Grasmatten zum Zuge. die mit der Heissleimpistole auf das Gelände aufgezogen weden.

Um die gewünschte Form zu erhalten, schneide ich die Grasmatten nicht etwa zu, sondern sie werden zurecht gerissen. Das ergibt eine natürlichere Wirkung der Ränder
Das fertig zussammengebaute "Wasser".
Das Papier habe ich mit einem Klebestift auf die Grundfläche aus Karton aufgezogen. Die Folie dem Rand entlang mit Heissleim geklebt. Die Leimnarbe wird später vom Ufer verdeckt.
Das fertige Teil kann jetzt wieder in das Gelände eingefügt und die Uferböschung mit Spachtel modelliert werden. Die Brückenköpfe einer kleinen Brücke sind auch bereits eingebaut.
Jetzt kann auch das Gelände um den See mit Grasmatten "bepflanzt" werden. Danach gehts an die Bemalung der Felsen.
Der See
Die Grundfläche des Sees habe ich bereits in das Gelände eingepasst und die Uferböschung aus dem geschäumten Untergrund herausgearbeitet.
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Das "Wasser" male ich auf ein geeignet starkes Papier oder einen Malkarton mit Acyrlfarben, den ich anschliessend auf die Grundfläche aufziehe. Darüber ziehe ich noch ein Stück transparente Folie, die ich aus einer Aktenhülle zurechtschneide.
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Beginnen wir am Anfang. Die Felswände werden als erstes grundiert. Das geschieht mit einem recht dunklen Grau und sieht dann so aus wie im Bild oben.

Jetzt wirds spannend. nachdem die Grundierung getrocknet ist, hole ich die zuvor mit dem Spachtelmesser modellierten Strukturen aus dem Felsen. Die Wirkung ist frappant.
Als Farbe benutze ich nicht Weiss, sondern Elfenbein. Dieser leicht lasierende Farbton ergibt weichere, harmonischere Kontraste als reines Deckweiss.
Die Partien, die nur etwas aufgehellt werden sollen, patiniere ich mit leicht verdünnter Farbe, wobei ich mit dem Borstenpinsel nur wenig Farbe aufneheme. Stärker zu betonende, hellere Stellen erhalten einen entsprechend kräftigeren und deckenderen Farbauftrag.
Felsenmalerei
Die Bemalung der Felsen erfolgt im wesentlichen in drei Stufen. Der Grundierung, dem hervorheben der Felsstrukturen und schliesslich dem setzten von Spitzenlichtern.
Zur Bemalung der Felsen verwende ich Acrylfarben, die wasserfest auftrocknen und somit problemlos auch in mehreren Schichten übermalt werden können.
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Als Finish, um die Plastitzität weiter zu erhöhen, betone ich nun noch die Spitzenlichter mit Deckweiss.
Im abgebildeten Beispiel habe ich zusätzlich den Wasserlauf des Baches und des Wasserfalls leicht blau unterlegt.
Der Wasserfall
Wie zur Gestaltung des Sees habe ich auch zur Nachbildung eines Wasserfalls eine eigene Technik entwickelt.
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Auf ein weiteres Stück der selben Plastikfolie, mit der ich schon die Seeoberfläche imitiert habe, ziehe ich - möglichst gerade und parallel - einige Fäden Heissleim. Nach dem aushärten des Klebers ergibt dies ein überraschend stabiles "Bauteil".
Der so "geleimte" Wasserfall wird nun in der Breite passend und in der Höhe mit etwas Zugabe zugeschnitten.

Die Enden des Teils werden mit wenig Heissleim an der oberen Felskante und auf der Seeoberfläche fixiert.
Danach wird der so monitierte Wasserfall in der Höhe des Wasserspiegels des Baches abgeschnitten.
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Der Bach selbst wird ebenfalls mit Heissleim imitiert.
Dazu wird das Bachbett mit Heisskleber gefüllt. Dieser verschmilzt mit der Kante des Wasserfalls, so dass sich ein nahtloser Übergang ergibt.
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Als Abschluss betone ich noch die Schaum- kronen mit etwas aufgetupfter weisser Farbe.
Und fertig ist mein Wasserfall.
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Mittlerweie sieht es auf der Anlage doch schon weit mehr nach Landschaft und weniger nach Baustelle aus. Im
4. Abschnitt folgt nun die Ausarbeitung der Strassen und Bodenbeläge. Auch Bäume und Büsche müssen noch gesetzt werden.
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Walpurgy - kleine Anlage in Leichtbauweise
Teil 3 - Gestaltung der Landschaft; Wiesen, Wasser und Felsen
1. Planung und Gleisbau
2. Das Gelände
3. Landschaft: Felsen, Gras und Wasser
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4. Landschaft: Strassen, Brücken, Häuser, Bäume
5. Detailarbeit
6. Fotogalerie
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Gelände-Unterbau
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Planung und
Gleisbau
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Wasser
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Anlage
Walpurgy
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