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Walpurgy - kleine Anlage in Leichtbauweise
Teil 2 - Landschaftsbau
Eine Vorstellung der Landschaft - eine typische Modellbahn-Landschaft mit Bergen, Tunnels und möglichst einem kleinen See usw. - hatte ich schon bei der Planung der Anlage vor meinem geistigen Auge. Diese muss nun an den Gleisplan angepasst werden. Wichtig ist, dass die Landschaft einen natürlichen, "gewachsenen" Charakter zeigt.
Auch wenn das Gleis zuerst da war, soll sich die Bahn glaubhaft in das Gelände einfügen. Ein Tunnel, eine Mauer oder eine Brücke sollte also schon aus einem gewissen, landschaftlich bedingten Grund vorhanden sein.
Die Grundformen des Geländes erstelle ich mit Montageschaum aus der Dose. Eine praktische Methode, da der Schaum nach dem Aushärten einfach in die gewünschte Form zu bringen ist.
Beim schäumen ist immer zu beachten, dass der Schaum beim aushärten um einiges aufquillt. Wer sich damit nicht auskennt, sollte besser zuerst eine Probe, z. B. auf einem Stück Pappe machen.
Die zwei Bilder oben zeigen den frisch aufgebrachten und den ausgehärteten Montageschaum im Vergleich.
Der Unterbau
So sieht das Tunnelinnere nach dem schäumen aus. Deutlich sieht man hier, wie der Schaum durch undichte Stellen in der Verschalung gedrungen ist. Die Tunnelröhre hält den Schaum jedoch vom Gleis ab.
Neben der Grundform des Bergs werden auch die Felsformationen heraus gearbeitet. Im Vordergrund erkennbar, wird bereits der später noch einzubauende See in die Gestaltung des Geländes mit einbezogen.
Zum auftragen und präzisen modellieren der Spachtelmasse verwende ich vorzugsweise ein Spachtelmesser. Damit lassen sich sehr schön die Felsstruktuen heraus arbeiten.
Jetzt darf der Berg modelliert werden. Im Gegensatz zum üblicherweise verwendeten Gips oder Modellgips benütze ich eine Spachtelmasse aus der Tube. Die Spachtelmasse kann nach Bedarf dosiert werden, härtet relativ rasch aus und bleibt formstabil und doch elastisch gegenüber dem eher spröden, brüchigen Gips. Wenn man nicht gleich ein ganzes Gebirgsmassiv baut, halten sich auch die Kosten im Rahmen. Für "Walpurgy" benötigte ich etwa zwei Tuben Universal-Spachtel.
Also erst mal eine passende Brücke bauen. Diese ist wie alle Gebäude Marke Eigenbau.
Da die Landschaftsgestaltung noch nicht so weit fortgeschritten ist, kann die Brücke problemlos integriert werden.

Zur Kontrolle, ob auch alles zusammenpasst, stelle ich zwischendurch immer wieder mal die Gebäude auf.
Auch die Idee, anstelle des vorgesehenen einfachen Tunnelportals in der vorderen Anlagenecke eine kleine Galerie einzubauen, kam erst beim Bau der Anlage.
Bevor die Galerie selbst eingebaut werden kann, müssen die Rückwand aus einer Mauerplatte und der eigentliche Tunneleingang fertig gestellt sein.
Den Übergang zum felsigen Tunnelinnern habe ich mit etwas Spachtel angedeutet.
Als nächstes werden Felsen und Boden farblich behandelt. Das Mauerwerk erhält eine Patina.
Bevor nun die Galerie eingesetzt wird, wird auch der Boden im Vordergrund mit einem Stück aufgezogener Grasmatte vorbereitet.
Hier ist die Galerie eingebaut und in die Landschaft eingefügt. Die Decke hat bereits einen Grasüberzug erhalten.
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Als erstes wird einmal in etwa die Lage der Bahnhofsgebäude und des Örtchens Walpurgy bestimmt. Das Dorf soll zu Füssen des Schlosses liegen. Hier gilt es zu überlegen, ob ich das Gelände passend bauen kann, ohne die Strecke ganz zu überdecken. Schliesslich will ich ja die Bahn später auch fahren sehen. Na, es wird schon werden ...
Wenn dann die Örtlichkeiten festgelegt sind, kann mit dem Aufbau des Geländes begonnen werden.
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Bergbau
Nun wird der Berg in der rechten hinteren Anlagenecke zum schäumen vorberitet. Das Tunnelportal mit Tunnelröhre ist bereits eingebaut. Oben erkennt man schon einen Teil der Verschalung. Die Gleise im Tunnel müssen zum Schutz vor dem Montageschaum noch ganz verschalt werden.
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Intermezzo
Wie das so ist, kommen gute Eingebungen oft während der Beschäftigung mit einer Sache. So entstand die Idee, eine Strassenbrücke einzubauen, während ich bereits mit der Gestaltung des Geländes beschäftigt war.
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Der weiteren Ausgestaltung der Landschaft widme ich mich im anschiessenden 3. Teil.
Nach dem aushärten des Schaums, das kann bei grossen Mengen schon mal ein bis zwei Tage dauern, wird der Berg in Form gebracht. Dies geht mit einem scharfen Messer sehr einfach.
1. Planung und Gleisbau
2. Das Gelände
3. Landschaft: Felsen, Gras und Wasser
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4. Landschaft: Strassen, Brücken, Häuser, Bäume
5. Detailarbeit
6. Fotogalerie
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